Besuch im Dorfmuseum Mönchhof  

Wie lebten die Menschen früher ohne Strom, Handy oder Internet? Im Dorfmuseum Mönchhof gingen die Klassen 1C und 1H dieser Frage auf den Grund. Auf ihrer Entdeckungstour durch vergangene Zeiten gab es viel zu staunen, zu lernen und zu erleben. Ihre persönlichen Highlights schildern die Schülerinnen und Schüler im folgenden Bericht:  

Am 8. April 2026 sind wir, die Klassen 1C und 1H, sowie unsere Professor:innen Katharina Bucsis, Bettina Dikovich und Tobias Mörk gemeinsam mit dem Zug ins Dorfmuseum Mönchhof gefahren. Nach einer kurzen und lustigen Fahrt kamen wir dort an und wurden von den drei Gruppenführern freundlich begrüßt. Das Dorfmuseum Mönchhof ist ein niedliches Dorf aus der Vergangenheit. Schon beim Eingang sahen wir kleine Häuser und alte Zäune. Es fühlte sich an, als wären wir in eine andere Zeit gereist. 

Bevor es losging, durften wir noch eine kleine Jausenpause machen und miteinander tratschen. Als wir ins Dorfmuseum hineinkamen, dachten wir zuerst, dass die Führung vielleicht etwas langweilig werden würde. Doch plötzlich wurde alles spannend und richtig lustig. An vielen Stellen war es unglaublich interessant. Heute erzählen wir euch von den Highlights unseres Ausflugs! Sogar ein paar Fotos haben wir mitgebracht. 

Während der Führung durfte jede Schülerin und jeder Schüler so viele Fragen stellen, wie wir wollten. Natürlich durften auch die Lehrerinnen und Lehrer Fragen stellen.“ 

„Zuerst gingen wir mit großer Neugier an den alten landwirtschaftlichen Geräten vorbei. Früher wurde noch sehr viel mit der Hand gearbeitet. Bei manchen Arbeiten halfen sogar 10 bis 20 Personen gemeinsam mit. Es gab in der Zeit auch nur Holzmaschinen, mit denen man in der Winzerei Wein produzierte.“ 

„Auch haben wir gesehen, wie ein Haus einer reichen Familie früher ausgeschaut hat. In dieser Zeit lebte man noch nicht so wie heute. Dort gab es einen großen Ofen und viele seltsame Geräte. Wir fragten uns nur, wie die Menschen damals ohne Strom leben konnten.“ 

„Zu den interessantesten Gebäuden zählte die alte Schule. Dort standen Holzbänke und eine große Tafel. Wie ihr sicher wisst, schrieb man damals noch mit einer anderen Schrift. Diese entwickelte sich mit der Zeit langsam zu der Schrift, mit der wir heute schreiben. Wir setzten uns hin und stellten uns vor, wie streng der Unterricht früher war. Einige mussten kichern, obwohl es gar nicht lustig war. Wenn dem Lehrer etwas nicht gefiel, mussten die Schüler ihre Finger zeigen. Waren die Fingernägel schmutzig, schlug der Lehrer mit einem dünnen Stock richtig stark auf die Finger.“ 

„In diesem Bild können wir die Kirche bewundern. Von außen sieht sie groß und breit aus, doch von innen ist sie eher klein und schmal. Drinnen stehen nur sechs Bänke und zwölf Bibeln. Damals glaubten fast alle Familien an Gott, deshalb war die Kirche jeden Sonntag voll.“ 

„Am meisten Spaß hatten wir aber am Ende der Führung bei der Kugelbahn. Dort spielten wir wirklich lange, jede und jeder wollte drankommen! Man erzählte uns, dass man früher traditionell nur mit drei Kegeln gespielt hat. Am Ende des Tages waren wir uns alle einig: Das Dorfmuseum war nicht nur niedlich, sondern auch richtig spannend und lustig. Was für ein toller Ausflug!“ 

Bericht von Agatha, Liliana und Sofia (1C) sowie von Tobias, Emilia und Lara (1H)  

MTO / PII