Exkursion in die Wiener Albertina 

Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchten die Klassen 8A und 8D gemeinsam mit Prof. Michael Baumer, Prof. Ingrid Wenhardt und der Sprachassistentin Luna Valverde die Ausstellung „PICASSO – BACON. What It Feels Like to Be Human“ in der Wiener Albertina. Bei einer Führung erhielten die Schüler:innen Einblicke in das Schaffen der beiden bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts.  

Die Ausstellung stellte rund 70 Werke von Pablo Picasso und Francis Bacon einander gegenüber und beleuchtete die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer künstlerischen Ausdrucksweisen. Dabei wurde insbesondere der Einfluss Picassos auf Bacon hervorgehoben: Dessen Werke inspirierten Bacon dazu, selbst Maler zu werden. Im Laufe seiner Karriere setzte er sich immer wieder mit seinem großen Vorbild auseinander und entwickelte dabei seine eigenständige Bildsprache. 

Eine wesentliche Gemeinsamkeit der beiden Künstler ist ihre Auseinandersetzung mit dem Menschen und insbesondere mit dem menschlichen Körper. Sowohl Picasso als auch Bacon lösten sich von traditionellen Darstellungsformen, indem sie Figuren verzerrten, verfremdeten oder neu zusammensetzten. Auf diese Weise thematisierten sie grundlegende menschliche Erfahrungen wie Schmerz, Begierde und Verletzlichkeit. 

Während der Führung wurden die ausgestellten Arbeiten gemeinsam analysiert und diskutiert. Der Ausstellungsbesuch ermöglichte den Jugendlichen so einen unmittelbaren Zugang zu bedeutenden Werken der modernen Kunst und ergänzte die theoretische Beschäftigung im Unterricht.  

Die teils eindringlichen Darstellungen hinterließen bei vielen Schüler:innen einen bleibenden Eindruck. Der Museumsbesuch machte deutlich, dass die von Picasso und Bacon behandelten Themen auch heute nicht an Relevanz verloren haben und weiterhin zum Nachdenken anregen. 

WEI / KUS