Acht Schüler vertraten unsere Schule bei der RoboCup Junior European Championship in Wien

Vom 3. bis 6. Juni 2026 wurde die Marx Halle in Wien zum Epizentrum der europäischen Nachwuchs-Robotik: Über 500 Teilnehmende in 156 Teams aus ganz Europa kamen zusammen, um bei der RoboCup Junior European Championship 2026 ihr Können unter Beweis zu stellen. Mittendrin statt nur dabei: acht hochmotivierte Schüler des Gymnasiums Neusiedl!

Für unsere Schule gingen – begleitet von Prof. Leonie Hupfer und Prof. Bernhard Kaintz – folgende Teams an den Start:

  • Team Negativ (obere Reihe von links nach rechts): Simon Schmidt, Tobias Tittler, Maximilian Abel, Jakob Gottfried
  • Team Byte Me (untere Reihe von links nach rechts): Emil Schützhofer, Jakub Filan, Michael Gruber, Liam Malin

Voller Fokus in der „Students Area“

Die Burschen traten in der Kategorie Rescue Line Entry gegen 30 internationale Top-Teams an. Um perfekt vorbereitet in die ersten Wertungsläufe am Donnerstag zu starten, durften die Schüler von Mittwoch auf Donnerstag gemeinsam mit ihren Begleitpersonen in einem Hotel nahe der Marx Halle übernachten – eine perfekte Ausgangslage für die kommenden anstrengenden Tage.

Der Wettbewerb verlangte den Teams einiges ab: Insgesamt sechs Durchläufe in verschiedenen Arenen mussten absolviert werden, bei denen die selbstgebauten Roboter völlig autonom einen anspruchsvollen Parcours meistern mussten. Die besten vier Läufe flossen in die Gesamtwertung ein.

Zusätzlich standen zwei Sonderprüfungen auf dem Programm:

  1. Das technische Interview: Hier mussten die Schüler den genauen Aufbau ihres Roboters erklären und den selbst geschriebenen Programmiercode vor einer Fachjury verteidigen.
  2. Der Technical Run: Eine Zusatzaufgabe, bei der der Roboter in bestimmten Zonen seine Geschwindigkeit präzise anpassen musste.

Das Besondere dabei: All diese Herausforderungen mussten die Schüler auf sich allein gestellt meistern! Coaches und Begleitpersonen hatten Zutrittsverbot zur sogenannten Students Area. Drei Tage lang wurde dort konzentriert programmiert, getüftelt und der Code laufend an die Bedingungen vor Ort angepasst

Gute Platzierungen im internationalen Teilnehmerfeld

Unterstützt und angefeuert wurden die Schüler von ihren Begleitpersonen Prof. Hupfer und Prof. Kaintz sowie von einigen Eltern, die extra anreisten, um die spannenden Durchläufe live mitzuverfolgen.

Am Ende intensiver und nervenaufreibender Wettbewerbstage durften sich unsere beiden Teams über die Plätze 19 und 20 unter insgesamt 30 Teams freuen. Angesichts der enorm starken internationalen Konkurrenz ist das eine hervorragende Platzierung, auf die die Schüler wirklich stolz sein können! Sie haben bewiesen, dass sie auch unter Zeitdruck flexibel, spontan und fleißig auf unvorhergesehene Umstände reagieren können.

Ein tolles Highlight am Rande: Da zeitgleich eine der weltweit größten Robotikmessen (International Conference on Robotics and Automation) in Wien stattfand, konnte zwischendurch auch die faszinierende Vorführung eines kleinen humanoiden Roboters bestaunt werden.

Die Schüler nehmen zahlreiche wertvolle Erfahrungen, neue Eindrücke und viele schöne Erinnerungen an ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis mit nach Hause.

Die Schulgemeinschaft gratuliert den Teilnehmern ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

HLE / HUB