Unterwegs im Szigetköz-Nationalpark 

Am 30. April 2026 nahm die Klasse 5A im Rahmen des Borderfuture-Projekts an einer spannenden Exkursion in den Szigetköz-Nationalpark in Ungarn teil. Insgesamt neun Schüler:innen machten sich gemeinsam mit ihrer Begleitung Prof. Katrin Göltl auf den Weg, um die besondere Natur- und Grenzregion hautnah zu erleben. 

Bereits die Anreise wurde zu einem lehrreichen Erlebnis: Nach der Abholung in Neusiedl ging es gemeinsam mit Schüler:innen des Gymnasiums Wolfgarten und dem Guide András Richtung Ungarn. Während der Fahrt vermittelte er anschaulich interessante Informationen zur Region, ihrer Geschichte sowie zur einzigartigen Naturlandschaft entlang der Donau. 

Im Nationalpark angekommen, erkundeten die Schüler:innen zunächst das moderne Besucherzentrum. Ein Ranger gab dort spannende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des Nationalparks sowie in seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der Vortrag wurde auf Ungarisch gehalten und von Guide András simultan ins Deutsche übersetzt – ein gelungenes Beispiel für gelebte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. 

Auch interaktive Elemente kamen nicht zu kurz, denn mit Fahrradsimulatoren und einem Kanusimulator konnten die Schüler:innen die Landschaft virtuell erkunden und sich auf die anschließende Praxis vorbereiten. Nach einer kurzen Stärkung ging es schließlich hinaus in die Natur zu einem Seitenarm der Donau. 

Dort wurden die Teilnehmer:innen in Teams eingeteilt und erkundeten den Nationalpark per Kanu. Während der Fahrt durch die unberührte Natur konnten sie die besondere Landschaft hautnah erleben. Die direkte Begegnung mit der Umwelt machte die Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieses einzigartigen Lebensraums besonders deutlich. 

Die zweite Hälfte der 5A besuchte am 11. Mai 2026 gemeinsam mit Prof. Maximilian Weiss den Nationalpark Fertő-Hanság und erkundete zu Beginn der Exkursion eine Ausstellung im Csárda-Besucherzentrum. Nach einer kleinen Stärkung unternahmen die Schüler:innen ebenfalls eine Kanufahrt durch das Schilf des Neusiedler Sees. Dabei erhielten sie spannende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt der Region und konnten die Natur hautnah erleben. 

Die beiden Exkursionen zeigen eindrucksvoll den Mehrwert des Borderfuture-Projekts, da es nicht nur grenzüberschreitende Begegnungen und Kooperationen ermöglicht, sondern auch das Verständnis für gemeinsame Natur- und Lebensräume sowie für nachhaltige Entwicklung in der Region fördert. 

GKA / LAD / PII