Teamgeist und Innovation waren gefragt beim Hackathon „Apex“

Vom 21. bis 23. Juni 2025 nahmen die vier technisch interessierten Schüler Alex Polan (5D), Alexander Kulka (5D), Richard Daubner (5D) und Oliver Lavika (6E) am internationalen Hackathon „Apex“ in Boston, Massachusetts (USA) teil.

Ein „Hackathon“ – der Begriff setzt sich aus „Hacking“ und „Marathon“ zusammen – ist eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, bei der Menschen gemeinsam an der Lösung realer Herausforderungen arbeiten. Dabei steht der kreative Wettbewerb im Vordergrund, bei dem Teamgeist, Fairness und innovative Ideen gefragt sind. Organisiert wurde die Veranstaltung vom „Hack Club“, einer globalen Community für junge Programmierer:innen.

Alex Polan, der bereits seit einiger Zeit Teil dieser Organisation ist, motivierte seine drei Mitschüler für die Teilnahme an dem Teamprojekt und übernahm auch gleich die Rolle des Teamleiters. Ziel dieses Hackathons war es, ein eigenes technisches Projekt zu entwickeln, das anschließend mithilfe eines Wetterballons in die Stratosphäre aufsteigen sollte – in etwa 33 Kilometer Höhe. Dort sollten Umweltdaten gesammelt und anschließend ausgewertet werden.

Bereits drei Monate vor dem eigentlichen Event begannen die Schüler mit der intensiven Vorbereitung ihres Projekts und investierten jeweils hunderte Stunden an Arbeit, um sich für den Wettbewerb zu qualifizieren. Am 18. Juni flogen sie schließlich in die USA, wo sie unter anderem die Harvard University und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) besuchten – ein echtes Highlight!

Der eigentliche Hackathon begann am 21. Juni. Über zehn Stunden lang wurde gelötet, geschraubt, geklebt und programmiert, bis das Projekt der Schüler fertiggestellt war. Am 22. Juni fand schließlich der gemeinsame Ballonstart im benachbarten Bundesstaat New Hampshire statt. Mehr als zehn Teams aus verschiedenen Ländern schickten ihre Experimente in die Stratosphäre.

Während die Ballons unterwegs waren, nutzten die Teilnehmenden die Zeit für internationale Vernetzung, spannende Workshops und Aktivitäten – wie etwa die Mitarbeit im Bergungsteam, an der auch Alex Polan teilnahm. Leider konnten die gelandeten Ballons bislang nicht geborgen werden, da sie in einem abgelegenen Waldgebiet in Massachusetts niedergegangen sind. Die Veranstalter haben jedoch zugesichert, die Ballons so bald wie möglich zu finden und den Jugendlichen zurückzusenden.

Trotz dieses offenen Endes war die Teilnahme ein großer Erfolg: Unsere Schüler sammelten nicht nur wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Technik, Teamarbeit und internationale Zusammenarbeit, sondern auch viele Eindrücke aus der Welt der Wissenschaft und Innovation.

Wir gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

Alex Polan / KUS