Beitrag zur Erforschung von Plastikverschmutzung an und in Flüssen
Plastic Pirates – Go Europe heißt ein Citizen-Science-Projekt der EU, an dem die Klasse 4G mit Prof. Andrea Horvath und Prof. Verena Steiner am 5. Mai 2025 teilnahm. Dafür ging es nach Gattendorf, wo nach genau vorgegebenen Kriterien von den Schüler:innen rund um die Leitha und im Fluss selbst (Plastik-)Müll gesammelt, sortiert und gezählt wurde.
Die gesammelten Daten und die dazugehörigen Fotos wurden von den Schüler:innen in eine Datenbank eingegeben und hochgeladen. Mit diesen Informationen können Wissenschaftler:innen weiterarbeiten und sie in eine digitale Karte zur Belastung der europäischen Flüsse integrieren. Die Datenauswertung erfolgt durch verschiedene Institute in ganz Europa, in Österreich koordiniert die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) das Projekt.
Die Initiative „Plastic Pirates“ soll Bewusstsein schaffen für die Bedeutung von Flüssen als Lebensadern unseres Kontinents. In dem ursprünglich in Deutschland begonnenen und seit 2022 europaweit etablierten Projekt „kapern“ Jugendgruppen an Flüssen wie Piraten Müll. Auch wenn man in einem Binnenland wie Österreich lebt, kann man mithelfen, die Verschmutzung und Zerstörung der Meere zu verringern. Die Teilnehmer:innen sollen erkennen, wie Müll, der über kleine und große Flüsse ins Meer transportiert wird, Lebensräume zerstört. Außerdem soll den jungen Menschen mit diesem Projekt ein Einblick in wissenschaftliches Arbeiten bzw. internationale Forschungsarbeit gegeben werden.
HUB / HOA
















