Jahresrückblick der Peer-Mediation 2025/26

Im Schuljahr 2025/26 nahmen insgesamt 27 Schüler:innen, davon 23 Neuanmeldungen, an der Unverbindlichen Übung „Peer-Mediation“ teil. Im Rahmen von 30 Unterrichtseinheiten eigneten sie sich grundlegendes Wissen zu Konfliktbearbeitung, Kommunikation und Mediation an.

Neben der theoretischen Ausbildung sammelten die angehenden Peer-Mediator:innen auch wertvolle Praxiserfahrungen. Durch die Planung und Durchführung von sogenannten Klassenräten gestalteten sie Unterrichtseinheiten zum „Sozialen Lernen“ und unterstützten die Neuankömmlinge unserer Schule beim Aufbau einer positiven Klassengemeinschaft. Den Abschluss der diesjährigen Klassenräte bildete eine gemeinsame Outdoor-Einheit, bei der Bewegung und Teamwork im Vordergrund standen.

Gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt stellen soziale Kompetenzen einen wichtigen Bestandteil des Schulalltags dar. Der Einsatz der Oberstufenschüler:innen leistet daher einen wertvollen Beitrag zu einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander an unserer Schule.

Besonders hervorzuheben sind sieben ehemalige Absolvent:innen der Peer-Mediation: Sibel Akman, Tim Gelbmann, Alina Hafner, Elena Hantschl, Deborah Kastner, Enes Martinov und Tobias Seehaus, die gemeinsam mit Prof. Gerda Schermann, Prof. Lisa Schmidt und Prof. Marina Valenta an der Seminarreihe „FeelGood4Peers“ teilnahmen: Dabei erweiterten sie ihr Wissen zur mentalen Gesundheit im Rahmen von sieben Seminartagen sowie zwei Online-Veranstaltungen. Das Besondere an dieser Fortbildung ist die gemeinsame Teilnahme von Lehrpersonen und Schüler:innen. Ziel ist es, Impulse für die eigene Entwicklung zu gewinnen und das erworbene Wissen nachhaltig am Schulstandort weiterzugeben sowie neue Projekte anzustoßen.

Im Zuge dessen gestalteten einige der teilnehmenden Schüler:innen mit viel Engagement und Kreativität Vorträge und Übungen zu den Themen Mediennutzung, Suchtprävention und interaktive Pausengestaltung. Dabei standen die Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen, die Sensibilisierung für Selbstfürsorge und Achtsamkeit sowie die Stärkung des eigenen Wohlbefindens im Mittelpunkt.

Ein besonderes Anliegen war es außerdem, mit vielen kleinen Maßnahmen positive Veränderungen im Schulalltag zu bewirken. So gestalteten Schüler:innen in der Adventzeit gemeinsam Dankbarkeitskärtchen, welche eine Pinnwand in der Aula schmückten. Diese Aktion sollte den Perspektivenwechsel fördern, vorhandene Ressourcen sichtbar machen und die Selbstwirksamkeit stärken.

In der letzten Schulwoche verbrachten die Peer-Coaches, Prof. Lisa Schmidt, Prof. Marina Valenta und Prof. Christian Weisz, gemeinsam mit ihren Schützlingen zwei Tage in Raach am Hochgebirge. In dieser entspannten Lernumgebung wurden bereits erarbeitete Inhalte wiederholt und Mediationstechniken in Rollenspielen vertieft. Gleichzeitig schlossen Julia Bohrer, Maya Nitschinger und Alexandra Vlasata ihre Ausbildung zur Peer-Mediatorin erfolgreich ab und erhielten das Zertifikat des Österreichischen Bundesverbands für Mediation (ÖBM).

Die zahlreichen Aktivitäten zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und wertvoll die Arbeit der Peer-Mediation für unsere Schulgemeinschaft ist. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Peers für ihren Einsatz während des gesamten Schuljahres sowie den Lehrkräften, die sie dabei unterstützt und begleitet haben!

SLI / KUS