Von der Schulausscheidung zum Bundesbewerb: Starke Leistungen unserer Physiktalente
Wer Österreich bei der Physik-Olympiade vertreten möchte, muss zunächst sein Können auf Schulebene unter Beweis stellen. Beim schulinternen Qualifikationswettbewerb am 19. Jänner 2026, organisiert von Prof. Franz Tillhof, dem Schulverantwortlichen für die Physik-Olympiade, gelang dies Oliver Lacika und Michal Rajec (beide 7E) sowie Alina Letzl (6B) besonders erfolgreich. Sie sicherten sich die Teilnahme am Landesentscheid in Pinkafeld.
Die Landeswettbewerbe fand am 3. März 2026 zeitgleich in allen Bundesländern statt. Rund 170 Schüler:innen aus 57 Schulen stellten sich anspruchsvollen Aufgaben aus den Bereichen Optik, Wärmelehre, Mechanik und Elektrizität. Dabei mussten unter anderem physikalische Phänomene wie der Doppler-Effekt, verschiedene Arten von Sonnenfinsternissen sowie Fragen zur Energiegewinnung analysiert werden.
Beim burgenländischen Landeswettbewerb war Oliver Lacika besonders erfolgreich. Er erreichte österreichweit den 22. Platz. Als einer der besten Physik-Schüler:innen des Landes qualifizierte er sich für den Bundeswettbewerb der Physik-Olympiade in Linz. Michal Rajec belegte den 30. Platz, Alina Letzl erreichte Platz 126.
Der Bundeswettbewerb fand von 22. bis 24. März 2026 am Europagymnasium Linz statt. Insgesamt nahmen 28 Schüler:innen aus ganz Österreich teil, darunter die fünf burgenländischen Teilnehmer mit Oliver Lacika in ihrer Mitte. In einem fünfstündigen Wettbewerb waren umfangreiche Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Teilgebieten der Physik zu bearbeiten. Neben Elektrodynamik spielten auch Optik, Mechanik und weitere Themenbereiche eine wichtige Rolle.
Abseits des Wettbewerbs erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Forschung an der Johannes Kepler Universität Linz. Bei Führungen durch das Institut für Physik konnten die Jugendlichen unter anderem ein Sonnenteleskop kennenlernen, Reinräume für die Halbleiterforschung besichtigen und mehr über die Herstellung und Anwendung von Quantenpunkten erfahren.
Die Erfolge bei der diesjährigen Physik-Olympiade zeigen einmal mehr, dass naturwissenschaftliche Begabungen an unserem Gymnasium gezielt gefördert werden. Direktorin Mag. Tanja Bayer-Felzmann gratulierte dem Bundeswettbewerbsteilnehmer Oliver Lacika sowie Michal Rajec und Alina Letzl herzlich zu ihren starken Leistungen. Sie dankte gleichzeitig Prof. Franz Tillhof für die engagierte Betreuung und Vorbereitung der jungen Physik-Talente.
Zu einem historischen Erfolg für das Burgenland gratulieren wir an dieser Stelle Simon Fink von der HTL Pinkafeld: Er sicherte sich den Gesamtsieg beim Bundeswettbewerb und vertritt Österreich im Juli 2026 bei der Internationalen Physik-Olympiade in Kolumbien.
HUB / TIF


















