Zwei Schülerinnen unseres Gymnasiums vertraten das Burgenland beim Bundeswettbewerb für antike Sprachen
Vom 17. bis 20. März 2026 fand in Linz das 36. „Certamen Olympicum Latinum et Graecum Austriacum“ – die Bundesolympiade in Latein und Griechisch – statt. Beim Landesbewerb in der Kategorie Langlatein (sechsjährig) hatten sich aus unserer Schule Giulia Grandinetti und Leah Gustafsson (beide Klasse 8A) qualifiziert.
Mit großer Begeisterung traten die Schülerinnen Dienstagfrüh mit ihrer Lateinlehrerin Prof. Christine Egger die Reise nach Linz an. Zur Delegation aus dem Burgenland gehörten auch Sarah Wanek vom BORG Jennersdorf und Liliana Rozsa vom BG/BRG Oberschützen, die sich beide im vierjährigen Latein qualifiziert hatten.
Gleich nach der Ankunft im Jugendgästehaus fand bereits die erste Trainingseinheit statt, um für die Klausur am Donnerstag optimal vorbereitet zu sein. Am Nachmittag stand nach einem Besuch im Ars Electronica Center eine sehr informative Stadtführung mit lateinischem Schwerpunkt auf dem Programm.
Der Mittwochvormittag war erneut ganz den Mythen und Helden um Troja gewidmet, wobei sich die Teilnehmenden mit Texten von Vergil und Ovid abseits der Schulbücher beschäftigten.
Den Nachmittag verbrachte die Gruppe bei herrlichem Wetter im malerischen Enns, genauer gesagt im antiken Legionslager von Lauriacum, das unter der kompetenten Führung des Landesarchäologen besonders lebendig wurde.

Nach einer kurzen Übersetzungseinheit zum Aufwärmen traten die Schüler:innen am Donnerstag zum sprachlichen Wettkampf an. Lateinische und griechische Texte zum Thema „Troja“ mussten in 90 Minuten übersetzt und kommentiert werden. Die griechische Klausur thematisierte den Raub der Helena, in der Kurzform Latein ging es um den Tod des Achilles, während sich die Langlateiner:innen mit Äneas befassten, der auf seiner Fahrt Richtung Rom in Karthago vorbeikam.
Zur Belohnung gab es am Nachmittag eine Führung im Stift Wilhering sowie anschließend Ausschnitte aus dem Film „Troja“ (2004), begleitet von einem fachkundigen Kommentar des Gräzisten Prof. Georg Danek. Den Abend ließ die Gruppe bei einem italienischen Buffet ausklingen.
Die feierliche Preisverleihung für die Bestplatzierten fand schließlich am Freitag im Benediktsaal des Stiftes Wilhering statt.
Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung sich die Jugendlichen den antiken Texten widmeten und die Gemeinschaft erlebten, die in so kurzer Zeit zwischen ihnen entstand. Freundschaften wurden geschlossen, viele Gespräche geführt – und am Ende konnten sich alle mit den Preisträger:innen freuen! Schließlich steht eine Olympiade stets unter dem Motto „Dabei sein ist alles“! Schön, dass unsere Schule mit Giulia und Leah auch in diesem Schuljahr wieder vertreten war!
ECH / HUB







