Zwei Tage im Zeichen der psychischen Gesundheit

Das Bestreben unserer Schule ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern die Schüler:innen auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Unter diesem Leitgedanken entstand der Begriff EduCare, der Bildung und Wohlbefinden der Lernenden miteinander verknüpft. Im EduCare-Gedanken verankert, fanden auch in diesem Jahr die Mental-Health-Days statt.

Die zweiten Aktionstage dieser Art standen am 4. und 5. Februar 2026 ganz im Zeichen der psychischen Gesundheit und des seelischen Wohlbefindens. Wie schon im Vorjahr nahmen Schüler:innen aller Schulstufen an Vorträgen teil, die von Expertinnen der Initiative mental health DAYS interaktiv gestaltet wurden. Dabei wurden zentrale Themen altersgerecht aufgegriffen und gezielt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Jahrgänge abgestimmt.

An beiden Vormittagen fanden Veranstaltungen statt, die sich speziell an die unterschiedlichen Altersgruppen richteten. Jede Schulstufe setzte sich mit einem Thema auseinander, das für die jeweilige Entwicklungsphase besonders relevant ist. In den 1. Klassen wurde Mobbing thematisiert, die 2. Klassen beschäftigten sich mit dem eigenen Körperbild . Für die 3. Klassen stand die Thematik der Handy- und Internetabhängigkeit im Mittelpunkt, während sich die 4. Klassen mit Leistungsdruck auseinandersetzten.

In der Oberstufe wurden komplexere Fragestellungen behandelt: Die 5. Klassen setzten sich mit dem Thema Sucht auseinander, insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol und anderen Drogen. In den 6. Klassen rückten Depressionen in den Fokus, die 7. Klassen beschäftigten sich mit Suizidalität, und in den 8. Klassen ging es um Ängste. Die altersgerechte Gestaltung der Vorträge ermöglichte es den Schüler:innen, sich in einem geschützten Rahmen offen und reflektiert mit sensiblen Inhalten auseinanderzusetzen.

Finanziell unterstützt wurden diese besonderen Veranstaltungen durch die Einnahmen aus einem Brot- und Kuchentag, den die 7. und 8. Klassen – allen voran die 7A, 7B und 7E – mit den Psychologielehrerinnen Prof. Elisabeth Enthammer und Prof. Michaela Rabel-Knöbl veranstalteten. Die selbstgemachten süßen und pikanten Backwaren, die von den Schüler:innen mitgebracht und zu einem eindrucksvollen Buffet angerichtet worden waren, fanden großen Anklang und waren schon bald ausverkauft. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit ihren großzügigen Spenden zum Gelingen beigetragen haben, sowie allen Helfer:innen am Buffet.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Schuljahr knüpften die diesjährigen Mental-Health-Days nahtlos an diesen Erfolg an. Sie leisteten im Rahmen von EduCare erneut einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung einer achtsamen und gesunden Schulgemeinschaft.

Wir danken den Expert:innen-Team für die informativen Vorträge und freuen uns auf die Fortsetzung im kommenden Schuljahr!

HUB / RAM / WIV