Jugendliche treffen die Staatsoberhäupter Van der Bellen und Steinmeier
Einer besonderen Einladung konnten drei Schüler unseres Gymnasiums am 22. Oktober 2025 folgen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hatte Jugendliche zur Veranstaltung „Europa – in Vielfalt geeint“ in die Wiener Hofburg geladen. Dieses Event bestritt das österreichische Staatsoberhaupt gemeinsam mit seinem Gast, dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Österreich weilte.
Konstantin Lütgenau (4B), Elias Scheibstock (6B) und Tobias Seehaus (6C) hatten zuvor gemeinsam mit anderen Schüler:innen an unserer Schule an dem Demokratie-Workshop „Demokratie und Du“, veranstaltet von der Stiftung Foster Europe – Foundation for strong European Regions, teilgenommen. Mag. Stefan A. Lütgenau von Foster Europe überbrachte bei dieser Gelegenheit die Einladung in die Wiener Hofburg und reiste mit den drei Jugendlichen zu dem Event an.
Der Festsaal war um 11 Uhr voll besetzt mit jungen Österreicher:innen, die mit Spannung den Auftritt der beiden Staatsoberhäupter erwarteten.

Nach einer kurzen Begrüßung erklärte Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seinen einleitenden Worten, warum sich im Raum eine Abschrift des österreichischen Staatsvertrages und der Vertrag zum Beitritt zur Europäischen Union befanden:
„Wir sollten uns diese beiden historischen Dokumente, besonders den EU-Vertrag viel öfters ansehen. Es sind Zeugnisse unserer Geschichte. Zeichen, dass in Österreich und Europa, in der Europäischen Union nicht das Würfelglück darüber entscheidet, ob und wie wir vorankommen. Menschen, die die Initiative ergreifen, machen Geschichte. Wir selbst haben es in der Hand und können anpacken, damit die Zukunft so aussieht wie wir wollen.“
In einem zweiseitigen Artikel hatten die beiden Bundespräsidenten am Wochenende vor dem Besuch ihre Vision von „selbstbewussten und stolzen Europäerinnen und Europäern, in einem Europa, in dem ihre Kinder eine gute Zukunft haben und in Freiheit, Sicherheit und Wohlstand leben können“ veröffentlicht.
Während der Veranstaltung betonten Bundespräsident Van der Bellen und Bundespräsident Steinmeier nun, dass sich Europa „neu erfinden“ müsse. Mit gezielten Fragen wandten sie sich an die jungen Teilnehmer:innen: Was für ein Bild habt ihr von Europa? Was für Ziele wären für euch wichtig, wenn ihr europäische Politik gestalten solltet? Wo seht ihr die Notwendigkeit, alte Wege zu verlassen und neue zu finden? Was macht Europa einzigartig? Wie kann die Europäische Union mehr Einigkeit beweisen?
Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion mit vier ausgewählten Vertreter:innen der jungen Generation hatten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, mit den Präsidenten und ihren Ehefrauen Doris Schmidauer und Elke Büdenbender persönlich ins Gespräch zu kommen.
Dabei konnten die Jugendlichen offen ihre Meinungen äußern. Sie thematisierten, was Europa für sie persönlich ausmacht und wie sie selbst zu einer solidarischen, demokratischen Gemeinschaft beitragen möchten. Tobias, Elias und Konstantin sprachen mit dem österreichischen Bundespräsidenten. Tobi eroberte gar ein Selfie mit VdB!

Für die drei Jugendlichen war die Teilnahme an der Hofburg-Veranstaltung ein außerordentliches Erlebnis. Vor allem Konstantin Lütgenau, der Jüngste im Bunde, freute sich über die einzigartige Gelegenheit, die Staatsoberhäupter persönlich treffen zu können. Elias Scheibstock erzählte begeistert von den prachtvollen Räumlichkeiten der Hofburg. Alle drei Schüler waren von den persönlichen Erzählungen der Bundespräsidenten im Rahmen ihrer Reden zu Europa angetan.
Unser Schulsprecher Tobias Seehaus wurde an diesem Tag für einen Social-Media-Beitrag der Hofburg interviewt und betonte darin den problemlosen Austausch zwischen den Ländern, den viele Jugendlichen als Normalzustand ansehen, weil sie nichts anderes kennen. „Aber das muss man wirklich schätzen. Das ist nicht selbstverständlich!“
Vielen Dank an Foster Europe und ihren Direktor Mag. Lütgenau für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Hofburg-Event!
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