Aktiv gegen Mobbing wirken

Mobbing ist in jeder Gemeinschaft ein Thema. Vor allem im Schulbereich haben bedauerlicherweise unzählige junge Menschen mit den Folgen von Angriffen gegen sie zu kämpfen. Das Bewusstsein, dass dieser Umstand nicht akzeptiert werden darf, ist alleine nicht ausreichend – es muss in konkreten Fällen gehandelt werden.

Unsere Schule hat nun mit mehreren Veranstaltungen aktiv den Kampf gegen Mobbing begonnen.

Der gesamte Lehrkörper bekam schon im vergangenen Herbst einen besonders effektiven Interventionsansatz zur Hilfestellung in akuten Mobbing-Fällen vorgestellt.

Anfang April erfolgte nun eine intensive Fortbildung für die erste Gruppe von Lehrer:innen. Die Mobbing-Expertin Ilka Wiegrefe vom „Team Präsent“ lehrte die Interessierten den seit einigen Jahren auch in Österreich erfolgreich praktizierten „No Blame Approach“ und überreichte im Anschluss das „Schulen-lösen-Mobbing“-Zertifikat an Direktorin Tanja Bayer-Felzmann.

Schon im März hatten in den 2. und 3. Klassen Workshops zur Mobbing-Prävention stattgefunden, bei denen die Schüler:innen vom „Team Präsent“ neben viel Input zum Thema Mobbing verschiedene Konfliktlösungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen hatten. Diese können ihnen in Zukunft helfen, wertschätzender miteinander umzugehen.

Die Schüler:innen für das Thema zu sensibilisieren, ist ein wichtiger Schritt; den Lehrkräften das Rüstzeug zum raschen, geordneten Eingreifen in auftretenden Mobbing-Situationen zu geben, ist jedoch unverzichtbar.

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