Mädchen- und Buben-Team gewinnt „Fair Play Soccer Turnier“

Im Rahmen eines Euroschool-Projektes veranstaltete die Hauptschule Illmitz ein „Fair Play Soccer-Turnier“. Dieses Fußballturnier hatte ganz besondere Regeln. Gespielt wurde auf einem kleinen Feld mit kleinen Toren ohne Torhüter. Von jedem Team waren immer 4 Spieler am Feld, wobei mindestens zwei davon Mädchen sein mussten.
Zu den normalen Fußballregeln gab es folgende Besonderheiten: Die Tore einer Mannschaft wurden nur dann gewertet, wenn mindestens ein Mädchen auch ein Tor beigesteuert hat. Neben den Punkten für Sieg oder Unentschieden konnte man noch Zusatzpunkte für „Fair Play“ erringen. Es gab keine Schiedsrichter, dafür aber SchülerInnen als Spielbeobachter. Nach jedem Spiel traten diese Beobachter zusammen und vergaben bis zu 3 zusätzliche Punkte für besonders faires Verhalten.
Das Gymnasium Neusiedl war mit einem aus 3 Mädchen und nur 2 Burschen bestehendem Team vertreten. Alle SchülerInnen stammen aus 4. Klassen, obwohl auch 5.-Klassler noch spielberechtigt gewesen wären. Am stärksten war die 4B vertreten, nämlich durch Patricia Contra, Raphael Ebner und Mario Pavelic. Judith Tschida stammt aus der 4C, Helen Strauss aus der 4D.
Von theoretisch 24 möglichen Punkten holten unsere SchülerInnen nicht weniger als 21. Das bedeutete den Turniersieg vor dem (besonders auch körperlich) starken Team der Polytechnischen Schule Eisenstadt. Ausschlaggebend für den Erfolg waren neben dem technischen Können der beiden Buben die Fairness unserer SpielerInnen (bis auf einen Punkt Abzug eroberten wir immer das Punktemaximum) und die 3 Tore von Helen Strauss, der kleinsten Teilnehmerin des Turniers. Ohne ihre Treffer hätten die Tore von Pavelic und Ebner nichts genützt.
Alle Mädchen spielten sehr gut. Wir konnten es uns sogar leisten, zwischendurch 3 Schülerinnen und nur ein Schüler einzusetzen, was sonst auch keine Schule wagte.
Betreuer Prof. Jakob Knöbl war jedenfalls äußerst zufrieden und stolz, weil das Gymnasium bei diesem Event hervorragend vertreten wurde.

Ein Bericht von Mag. Jaki Knöbl.