Freizeit sucht „Rauschfrei“ Grenzen

Dieses Projekt findet heuer im Rahmen der stets anwachsenden Gefährdung durch Drogenkonsum in den vierten Klassen des Gymnasiums Neusiedl statt. Die Schüler erfahren
spielerisch, wie wichtig es ist, im Umgang mit Problemen und Krisen möglichst viele  Lösungsmöglichkeiten zu haben. Mittels Übungen zur Selbsterfahrung zeigen sich, die manchmal schon starken Persönlichkeiten, aber auch der Druck, den eine Freundesgruppe ausüben kann.
Es wird über Sucht und deren Entstehung, sowie deren Verlauf informiert. Durch die Lebendige und offenen Art der Referentinnen Mag. Stefan und Frau Kroiss gelingt es selbst verschlossene Schüler aus der Reserve zu locken. Nach Meinung der Schüler war dies „cool“, obwohl sie bedauerten keine Kostproben erhalten zu haben.
Im zweiten Teil wird die Förderung der Lebenskompetenz mit Hilfe von bewegungsbezogenen Aufgaben und Herausforderungen gestärkt. Es sollen dabei innerhalb der Gruppe bewusst grenzen erreicht werden, die zu einer Selbstentscheidung Pro oder contra zwingen. Dadurch macht jeder die Erfahrung, wie er sich sieht, aber auch durch Reflexion, wie er von anderen erlebt wird. Gerade in dieser Altersgruppe ist dieser Prozess für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Unsere Jugendlichen erleben jedes Wochenende, am Beispiel Alkohol, wie massiv dieser  Menschen verändern kann. Vielleicht findet der Eine oder Andere nun doch den Mut „NEIN“ zu sagen.  
Im Jänner fand ein aufregendes Kabarett mit Herrn Burger im Turnsaal statt. In heiterer Art stellte er sich und sein Leben- nun rauschfrei- den Schülern vor. Dabei wurde vielen bewusst, wie nahe der Alkoholkonsum uns liegt. Auch in der Gesellschaft ist die Toleranz sehr groß, wer sagt schon zu einem Achterl oder einem kleinen Feigling nein. Eher besteht die Meinung das sei ja gar nichts. Die Schüler diskutierten und stellten interessante Fragen. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.

Ein Artikel von Mag Icelly Ingeborg.