Exkursion der 4A und 4B nach Mauthausen
Am Dienstag, den 30. Juni 2009 besuchten Mag. Martha Kropf und Mag. Edith Pinter mit den SchülerInnen der 4A und 4B das Gelände des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen, um den Jugendlichen vor Augen zu führen, wozu ein Regime wie die nationalsozialistische Tyrannei Hitler-Deutschlands fähig sein kann. Durch ausführliche Informationen wurde allen bewusst, dass das heutige Mahn- und Denkmal Mauthausen auch ein riesiger Friedhof ist, da hier tausende, meist unschuldige Menschen ermordet worden waren. Dementsprechend gedrückt war die Stimmung in der Gruppe. Von der Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus betroffen, besichtigten die SchülerInnen das Häftlingslager, das Museum sowie den Steinbruch „Wiener Graben“ mit der Todesstiege. Es ist kaum zu glauben, dass diese nun sehr idyllisch anmutende Gegend einst ein Synonym für Sklavenarbeit und Tod gewesen ist. Die SchülerInnen verhielten sich sehr diszipliniert und zeigten durch etliche Fragen ihr Interesse an der Thematik.
Nach diesem ernsten Teil der Exkursion machten wir auf der Heimfahrt einen Abstecher in die Wachau und erklommen, nachdem die Schifffahrt auf der Donau wegen Hochwassers abgesagt worden war, die Burgruine Dürnstein. Dabei ging es sehr lustig zu und auch jene, die angesichts des sehr heißen und schwülen Wetters über den Aufstieg „jammerten“, wurden – oben angekommen – mit einem herrlichen Blick über die Donau und die Wachau entschädigt. Wir wandelten auf den Spuren des englischen Königs Richard Löwenherz sowie des Sängers Blondel und hatten viel Spaß.
Nach einer kurzen Rast begaben wir uns auf den Heimweg und beendeten somit eine informative, interessante sowie vergnügliche Exkursion!
Ein Bericht von Mag. Edith Pinter.


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