Gelungene Projekttage der 4C in Salzburg
Was ist ein Projekttag? Was ist überhaupt ein Projekt? Was könnte alle Schüler interessieren und noch dazu mit einem oder mehreren Schulfächern in Verbindung gebracht werden? Ist ein Projekt am Ende des Schuljahres überhaupt sinnvoll, wenn man weiß, dass die Hälfte der Klasse die Schule wechseln wird?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigten mich als Klassenvorständin der 4C seit Schulbeginn. Und auch die Schüler wussten zwar, dass sie die Projekttage nützen wollten, aber waren sich nicht einig, wie. Ein für alle akzeptabler Vorschlag kristallisierte sich erst im Februar heraus: gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Prof. Ulrike Haas wollten die 4C und ich drei Tage in Salzburg verbringen. Hierbei planten wir, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen (ein Vorteil: Prof. Haas ist gebürtige Salzburgerin!), aber auch geographisch/wirtschaftlich mehr über die Region zu erfahren (z.B. über den Salzabbau).
Am 29.6.2009 war es dann um 8 Uhr früh so weit: die 4Cler und ihre Lehrerinnen fanden sich am Bahnhof von Bruck ein und machten sich zur fünfstündigen Reise nach Salzburg bereit. Bereits in Wien entstand ein „Party-Abteil“, das bis zu unserer Endstation gute Stimmung verbreitete. In Salzburg angekommen, checkten wir zuerst in unserem Hotel JUFA Salzburg ein, dann ging es schon mit der Besichtigung der Altstadt los. Um 16 Uhr fand unsere geschichtlich sehr interessante Führung mit Dr. Schmidt auf der Hohenfeste statt. Der steile Aufstieg wurde uns allerdings durch die Festungsbahn erspart, die die Schüler unbedingt ausprobieren wollten. Unser 1. Tag in Salzburg endete schließlich im italienischen Restaurant, dauerte für viele aber noch recht lange, da ein Einschlafen im JUFA nur schwer möglich war.
Am 2. Tag ging die Reise schon zeitig Richtung Dürrnberg, wo wir das Salzbergwerk und das Keltendorf besichtigten. Leider erwischte uns hier ein erster Regenschauer. Bis 16 Uhr ließ der Regen allerdings nach, weshalb wir, wie geplant, unsere Salzach-Schifffahrt auf einem „walzertanzenden“ Boot (unbedingt ausprobieren!) in Angriff nehmen konnten. Nach dem wohlverdienten Essen beim Chinesen konnten Prof. Haas und ich die Schüler überzeugen, das nahegelegene Schloss Mirabell zu besichtigen. Viel Zeit verbrachten wir dabei auf dem angrenzenden Zauberflöten-Spielplatz. Von so einem langen Tag ermüdet, sollte man meinen, dass alle Schüler um 22 Uhr ins Bett fielen – aber nein! Die Mädchen organisierten noch mit den (in den Mittagspausen) in Salzburg gekauften Kleidungsstücken eine Modenschau! Die Gesprächsrunden darüber dauerten in den Zimmer bis weit nach Mitternacht…
So mancher hatte folglich am nächsten Tag keine große Lust, mit dem Bus ins Schloss Hellbrunn zu fahren. Die Wasserspritzer dort wirkten aber wahre Wunder, und der Eiskaffee auf der Aussichtsterrasse am Mönchsberg weckte schlussendlich alle. Leider war damit aber auch unser 3. Tag in Salzburg vorbei, und wir mussten uns auf die Rückreise machen.
Ich glaube, ich kann für alle sagen, dass uns diese Projekttage unvergesslich bleiben werden! Großer Dank gebührt Prof. Haas, ohne die der Salzburgaufenthalt nicht möglich gewesen wäre. Ein Dankeschön auch an die 4C: Ihr wart wirklich immer eine liebe, hilfsbereite und engagierte Klasse, und auch in Salzburg hat es sich gezeigt, dass ich mich auf Euch hundertprozentig verlassen kann! Ich wünsche jedem von Euch für seine weitere Schullaufbahn alles Gute, Euer KV Dr. Elisabeth Böck.
Ein Bericht von Dr. Elisabeth Böck


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